Wohnmobil-Reisen 

mit unserem Wohnmobil

 
 

 



Reise zur Kieler Woche, vom 25.6.2015 bis 29.6.2015


1. Tag, 25.6.2015


Abfahrt 06:03 Uhr, Km Stand 31316

B36 bis Bruchsal

A5 Richtung Frankfurt 06:24 Uhr

A6 Mannheim-Frankfurt 06:32 Uhr

A5 Frankfurt Flughafen 07:30 Uhr, dann A7 Richtung Hamburg 08:35 Uhr.

Bis jetzt lief es ganz gut mit dem Verkehr !

Auf einer Raststätte auf der A7, machten wir um 10:00 Uhr eine kurze Pause mit Bratwurst und Kaffee.

Wir das sind, Achim, mein Nachbar und Tony.

Vor der Weiterfahrt, ließen wir noch den Tank voll laufen, Km Stand 31713.

Unspektakulär verlief die Weiterfahrt Richtung Kiel.

Um ca. 14:00 Uhr machten wir nochmals eine kleine Pause mit Bockwurst und Kaffee.

Wir beschlossen, da wir noch keinen Stellplatz hatten, dieser auch zur Kieler Woche nicht reserviert werden konnte, zwischen Hamburg und Kiel, die div. Campingplätze anzurufen.

Bei den ersten 2 Plätzen auf der Seite von Laboe, keine Chance, alle waren ausgebucht, also weiter telefonieren.

Bei Camping Falckenstein, den ich schon zu Hause im Auge hatte, war gerade Mittagsruhe bis 15:00 Uhr, also dehnten wir unsere Pause noch etwas aus und versuchten es später nochmals.

Als wir den Betreiber so gegen 15:05 Uhr erreichten, sagte er, es würde mit einem Platz gut aussehen, also fuhren wir diesen Platz an und erreichten ihn so gegen 15:45 Uhr mit freundlichem Empfang des Betreibers.

Nach Zuteilung unseres Platzes und Check der örtlichen Begebenheiten, wanderten wir zum Fähranleger Falkenstein, auf dem Weg dorthin, alles der Förde entlang, mussten wir die Fischbrötchen und das örtliche Bier testen.

Also wussten wir, wie wir am nächsten Tag nach Kiel kommen, nämlich mit der Fähre, Fahrräder konnten wir mitnehmen.

Nach Rückkehr auf dem Campingplatz, gingen wir zum örtlichen Restaurant zum Essen, war aber nicht so besonders.

Vor dem Wohnmobil tranken wir dann noch ein Glas Rotwein und gingen dann früh ins Bett, wir waren beide müde.


2. Tag 26.5.2015


Schönes gemütliches Frühstück unter freiem Himmel, nach Abwasch und Aufräumen, schwangen wir uns auf die Räder und fuhren zur Fähre, die uns um 11:48 Uhr nach Kiel brachte. Dort machten wir eine kleine Erkundungs-Radtour und liefen an der Promenade entlang, testeten am nächsten Fischstand wieder die leckeren Matjesbrötchen und ein kleines Bierchen.

Nach mehrmaligem Promenaden Check, fuhren wir um 16:40 Uhr wieder nach Falkenstein, da wir beschlossen, am Abend noch Schilksee unsicher zu machen.

Schilksee, ca 2,5km vom Campingplatz entfernt, war das Olympiazentrum der Segler von 1972.

Ein riesiger Yachthafen mit Yachten aller Klassen, soweit das Auge reicht.

Für uns war das super, da es nicht weit vom Campingplatz, etwas gemütlicher zuging als in Kiel.

Hier hatten wir wieder etwas Nachholbedarf an Fisch und Bier, da wir beide sehr gerne Fisch essen.

Nach Rückkehr zum Campingplatz, saßen wir noch ein wenig vor dem Wohnmobil und diskutierten,

über den erlebten schönen Tag.


3.Tag 27.6.2015


Da wir es mit dem Wetter ja richtig gut erwischt hatten,frühstückten wir natürlich im Freien vor dem Wohnmobil, es gab heute gekochte Eier, Wurst, Käse in mehreren Varianten, sowie die gute Aprikosenmarmelade und natürlich Kaffee.

Da ja heute die grosse Windjammer-Parade stattfand, überlegten wir während des Frühstücks, von wo wir uns diese anschauen.

Wir beschlossen vom Strand aus, in der Nähe des Fähranlegers Falkenstein und fuhren mit den Rädern nach dem Frühstück dorthin.

Schon auf dem Weg mussten wir feststellen, dass wir wohl nicht die Einzigen waren, die sich das Spektakel von hier aus ansehen wollten, es ging zu, wie wenn mehrere Busse gehalten hätten.

Von dem Fähranleger aus, hatten wir annähernd die ganze Kieler Förde vor uns.

Anführend von der Gorch Fock, erreichten uns die Windjammer so gegen 11:30 Uhr.

Es waren an die 100 Großsegler ( viele aus Holland ) die ein gigantisches Bild boten, dazwischen sehr viele Yachten und auch kleinere Segler, die alle die großen Windjammer begleiten wollten.

Einfach nur traumhaft, was die hier boten, Segelboote überall.

Die Kieler Förde, war in fester Hand der Segler, die Einfahrt in den Nordostseekanal, war offensichtlich so lange gesperrt.

Eine unglaubliche Armada von Seglern auf der Förde.

Nach dieser riesigen Show, machten wir uns auf den Weg zum Campingplatz, machten dort etwas Arbeitsdienst wie Abspülen und WoMo ausfegen, tranken noch gemütlich Kaffee bevor wir uns wieder auf den Weg machten nach Schilksee zum Abend Essen.

Es gab heute natürlich wieder Backfisch mit Remouladensoße, dazu einen oder mehrere von dem goldbraunen Saft.


4. Tag 28.6.2015


Heute gab es zum gemütlichen Frühstück an der Sonne, vorzügliche Rühreier und frische Brötchen,

Während die Rühreier in der Pfanne waren, oh je, es ging der Rauchmelder los, also war auch dieser Test erfolgreich, wir wussten nun wenigstens, dass der Rauchmelder funktionierte.

Danach Spülen und Reinigen der persönlichen Ausrüstung, bevor wir um 13:45 Uhr mit der Fähre

( Schlepper ) nach Laboe übersetzten, wir wollten während der Kieler Woche auch Laboe unsicher machen.

Als wir drüben ankamen, war ja eigentlich schon wieder Mittagszeit und wir kaperten am nächsten Fischstand, heute unser erstes Matjesbrötchen, dazu mussten wir natürlich auch das dortige Bier auf seine Temperatur testen. Der Tag war wieder gerettet !

Im Hafen lagen unglaublich schöne Schiffe, wir erkundeten mit dem Rad Laboe, saßen noch eine Weile am Hafen und beobachteten das muntere Treiben, bis der Schlepper uns dann um 16:43 Uhr wieder abholte und nach Falkenstein brachte.

Auf dem Campingplatz dann frisch gemacht und Fußmarsch zurück zum Anleger, denn um 18:50 Uhr ging die Fähre nach Kiel, heute sollte das große Feuerwerk stattfinden, was wir nicht versäumen wollten. Kurz vor beginn des Feuerwerks fing es leicht an zu regnen.

Die Stimmung an der Förde war einmalig, ein Schiffsverkehr wie ich Ihn vorher noch nie gesehen hatte, alles wollte möglichst nah dran sein. Das Feuerwerk dauerte16 Minuten , gigantisch !

Gegen 24:00 Uhr hatten wir noch Hunger auf eine schöne Bratwurst, genehmigten uns noch einen gelben Saft und orderten dann ein Taxi, was uns zum Campingplatz brachte.

Ein Absacker , noch im Wohnmobil, bevor wir uns müde vom erlebnisreichen Tag in die Kojen legten.


5.Tag 29.6.2015


Heute mussten wir leider die Rückreise antreten, nach einem gemütlichen Frühstück ging es an Packen, Fahrräder aufladen und Abwaschen, bis wir um 10:45 Uhr die Schranke des Campingplatzes passierten ( Km Stand 32065 )

Das Wetter passte, leicht bewölkt, aber Sonne 24 Grad.

Gegen 12:45 erreichten wir den Elbtunnel, kurz vor Kassel ( 14:45 Uhr ) fuhren wir in den 1.Stau, wegen eines Unfalls.

Die Außentemperatur stieg auf 28 Grad, wir machten um 16:00 Uhr am Rasthof Göttingen eine kleine Pause, genehmigten uns einen Kaffee.

Um 16:25 Uhr ging es weiter, fuhren um 17:25 Uhr auf die A5, suchten dort die Baustellen und fanden sie, es ging zähflüssig weiter.

Nach Ende der Baustelle, ging es recht zügig weiter, Richtung Karlsruhe, wo wir um 20:00 Uhr ankamen.

Achim, es war eine sehr schöne Kurzreise, die sich bestimmt mal wiederholen lässt.

Bis zum nächsten Mal !!